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Juniorbotschafterin Moore

Moore müssen
nass sein!

Über die Moore

Moore sind wichtig!

Das Moor kann sehr viel Wasser aufnehmen und speichern. Wenn es austrocknet, nimmt die Höhe deutlich ab und es werden große Mengen an CO₂ emittiert, was schädlich für unser Klima ist.

Auch durch Landwirtschaft stoßen entwässerte Moorböden sehr viel mehr CO₂ aus, als nasse intakte Moorböden. Deutlich weniger CO₂ wird ausgestoßen, wenn der Moorboden nass ist.

Werden Moorböden nachhaltig genutzt, also Landwirtschaft auf nassen (nicht entwässerten oder wiedervernässten) Moorböden betrieben, können wir also davon ausgehen, dass deutlich weniger CO₂ ausgestoßen wird, als bei Landwirtschaft auf entwässerten Moorböden.

Es werden also Lösungen für diese Art der Nutzung benötigt. Dies ist mit sogenannten Paludikulturen möglich. Der Begriff wurde vom Moorcentrum Greifswald entwickelt und geprägt.

Sowohl in Greifswald als auch am Peatland Science Center forschen Wissenschaftler intensiv an neuen nachhaltigen Anbaumethoden für Schilf und Rohrkolben auf nassen Moorböden und deren Weiterverarbeitung zu Produkten.

Außerdem wird geforscht, ob und wie Torfmoose als Torfersatz in Substraten für den Gartenbau angebaut werden können.

Obwohl nasse Moore nur 3 bis 4% der Globalen Flächen bedecken, binden Sie doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen.

National Geographic, April 2025

Ella Spanier

JuniorBotschafterin Moore

Mein Projekt

Moore als CO₂-Speicher

Ella Spanier, 12 Jahre

Inmitten der aktuellen Klimakrise rücken Moorökosysteme als bedeutende CO₂-Speicher zunehmend in den Fokus. Seit mehr als zwei Jahren untersuche ich, welche Rolle Moore und der in ihnen gebundene Kohlenstoff für unser Klima spielen. In meiner Forschungsarbeit vergleiche ich Moorproben, von denen zwei kontinuierlich feucht gehalten und zwei gezielt ausgetrocknet werden.

Mithilfe eines selbst entwickelten CO₂-Messgeräts auf Arduinobasis dokumentiere ich den CO₂-Ausstoß. Die Ergebnisse zeigen, dass die Austrocknung zu einem erheblichen Anstieg der CO₂-Emissionen führt. Außerdem untersuche ich, inwiefern die nachhaltige Nutzung von Moorflächen hilft, die CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Dazu habe ich eine Moorprobe mit Torfmoosen bepflanzt. Die Ergebnisse zeigen, dass das bepflanzte Moor sogar CO₂ aufnimmt.

Als Juniorbotschafterin für die Moore möchte ich auf die große Rolle der Moore im Klimaschutz aufmerksam machen und die Menschen mehr für den Moorschutz sensibilisieren.

Mein Projekt

CO2-Messungen in Moorproben

Über die Cybermentorplattform habe ich meine Mentorin Marie-Luise Dexl kennengelernt. Sie arbeitet als Moorforscherin am Peatland Sience Center der Hochschule Weichenstephan-Triesdorf. 

Seit April 2024 untersuche ich, welche Rolle Moore und der in ihnen gebundene Kohlenstoff für unser Klima spielen. In meiner Forschungsarbeit vergleiche ich Moorproben, von denen zwei kontinuierlich feucht gehalten und zwei gezielt ausgetrocknet werden. Mithilfe eines selbst entwickelten CO₂-Messgeräts auf Arduinobasis dokumentiere ich den CO₂-Ausstoß. Die Ergebnisse zeigen, dass ein niedriger Wasserstand bis hin zur Austrocknung zu einem erheblichen Anstieg der CO₂-Emissionen führt -  ein nasses Moor mit einem hohen Wasserstand jedoch als CO₂-Senke wirken kann.  Außerdem untersuche ich, inwiefern die nachhaltige Nutzung von Moorflächen hilft, die CO₂-Emissionen zu reduzieren, sodass aus Mooren statt Emissionsquellen wieder Kohlenstoffspeicher werden können. Dazu habe ich eine Moorprobe mit Torfmoosen bepflanzt. Die Ergebnisse zeigen, dass das bepflanzte Moor zeitweise sogar negative Netto- CO₂-Ausstöße hat, also bei gleichzeitiger Emission (aus dem Boden) und Aufnahme (durch Photosynthese der Pflanzen) mehr CO₂ aufgenommen als ausgestoßen wird.

Als Juniorbotschafterin für die Moore möchte ich auf die große Rolle der Moore im Klimaschutz aufmerksam machen und die Menschen mehr für den Moorschutz sensibilisieren.

Mein Projekt im Video vorgestellt

Untersuchungen zum CO₂-Ausstoß

Moore als CO₂ Speicher –
warum sie nass sein müssen!

CO₂ kommt in der Athmosphäre vor

Was ist ein Moor?

Ein Moor ist ein dauerhaft nasses Ökosystem, das sich durch eine spezielle Vegetation und Bodenbeschaffenheit auszeichnet. Moore entstehen in Gebieten mit hohem Niederschlag und hoher Luftfeuchtigkeit, wo sich Wasser im Boden staut. Dadurch wird der Boden sauerstoffarm, was die vollständige Zersetzung von Pflanzenmaterial verhindert und zur Bildung von Torf führt.
Moore entstehen in Gebieten mit hohem Niederschlag und hoher Luftfeuchtigkeit

Was ist Paludikultur?

Der inzwischen international bekannte Begriff „Paludikultur“ (von „palus“ – lat. „Sumpf, Morast“) wurde von Moorwissenschaftlern in Greifswald entwickelt und geprägt. Er bezeichnet die land- und forstwirtschaftliche Nutzung nasser oder wiedervernässter Moore, wie z.B. der Anbau und die Verwertung von Schilf und Rohrkolben für Baustoffe oder der Anbau von Torfmoosen als Torfersatz in Substraten für den Gartenbau.

Hintergrund und theoretische Grundlagen

Was ist CO₂?

CO₂ besteht chemisch gesehen aus einem Kohlenstoffatom und zwei Sauerstoffatomen. Es ist farblos und geruchlos, was bedeutet, dass wir es nicht sehen oder riechen können. Um es messen zu können braucht man einen CO₂-Sensor, der zum Beispiel auf Infrarotbasis oder elektrochemisch funktioniert.

CO₂ ist ein natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre. Es wird von Menschen und Tieren ausgeatmet und von Pflanzen aufgenommen. CO₂ ist sowohl für das Leben auf der Erde als auch für den Klimawandel von entscheidender Bedeutung. Als Treibhausgas fängt es in der Atmosphäre die Wärme ein, die von der Erde zurückgestrahlt wird. Zu viel CO₂ in der Atmosphäre trägt daher zur globalen Erwärmung und zum Klimawandel bei.

Ein Moor ist ein dauerhaft nasses Ökosystem

Wie kommt CO₂ ins Moor?

Pflanzen in Mooren nehmen CO₂ aus der Atmosphäre auf und wandeln es durch Photosynthese in organische Stoffe um. Diese Pflanzen sterben ab und werden zu Torf, der den Kohlenstoff langfristig speichert. In Mooren findet eine langsame Zersetzung von Pflanzenmaterial statt, bei der CO₂ freigesetzt wird. Da Moore jedoch oft wasserreich und sauerstoffarm sind, verlangsamt sich dieser Prozess, wodurch mehr Kohlenstoff im Torf gespeichert bleibt.

Wenn Moore entwässert werden, kommt der im Torf gebundene Kohlenstoff mit Luft in Kontakt und wird als CO₂ freigesetzt. Dies führt zu erheblichen CO₂-Emissionen. Moore sind daher sowohl wichtige CO₂-Speicher als auch potenzielle CO₂-Quellen, abhängig von ihrem Zustand und ihrer Bewirtschaftung.

Was sind Torfmoose?

Torfmoose (Gattung Sphagnum) sind Moose, die in Mooren wachsen und große Mengen Wasser speichern können und dadurch zur Bildung von Mooren beitragen. Sie wachsen in nährstoffarmen, sauren Lebensräumen und spielen eine wichtige Rolle beim Klimaschutz, da sie langfristig Kohlenstoff im Torf binden.  Durch Photosynthese binden sie CO₂ aus der Atmosphäre und binden den Kohlenstoff in ihre Biomasse ein. Da abgestorbene Pflanzenteile im Moor kaum zersetzt werden, bleibt dieser Kohlenstoff langfristig (im besten Fall für Millionen von Jahren) im Moor gespeichert.

Torfmoose sind eine typische Moorpflanze

Wussten Sie . . .

. . . trockene Moore machen nur 7% der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus, sie sind aber für 37% der Emissionen aus der Landwirtschaft verantwortlich !

National Geographic, April 2025

. . . nur noch 2% der deutschen Moore sind intakt!

National Geographic, April 2025

. . . um bis 2050 klimaneutral zu werden, müsste Deutschland ab
sofort 64 000 Hektar im Jahr wiedervernässen. Aktuell sind es nur
rund 2 000 Hektar jährlich !

National Geographic, April 2025
Proben aus dem Schwenninger Moos

TorMoose


Torfmoose (Gattung Sphagnum) sind Moose, die in Mooren wachsen und große Mengen Wasser speichern können und dadurch zur Bildung von Mooren beitragen.

Moorproben


Die Proben wurden mit Genehmigung im Rahmen eines Renaturierungsprojektes von Professor Dr. Markus Röhl von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen entnommen. Die Proben wurden aus einer Tiefe von ca. 40-60 cm entnommen.

Versuchsaufbau

Für meinen Versuchsaufbau habe ich Glaskästen gekauft und mit einer Trennwand eingeteilt, sodass mein Versuchsaufbau aus vier Teilen besteht.

Die Teile sind wie folgt mit Moorproben bestückt (von links nach rechts):

Teil 1: Moorprobe von 2024, ausgetrocknet
Teil 2: neue Moorprobe (2025), wird ausgetrocknet
Teil 3: neue Moorprobe (2025), wird bewässert
Teil 4: neue Moorprobe mit Torfmoosen (2025), wird bewässert

Messtechnik

Die Messtechnik für meinen Versuch habe ich komplett selbst entworfen und gebaut. Im folgenden Abschnitt wird die Technik beschrieben.

Für die Entwicklung meiner Messeinrichtung habe ich mich an den Messhauben und der einzigartigen autonomen Messanlage der Moor-Wissenschaftler des Peatland Science Centers der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf orientiert und mir dann überlegt, wie ich das gleiche in kleiner für meinen Versuchsaufbau umsetzten kann.

Die Messeinrichtungen zur CO2 Messung habe ich selbst gebaut. Hierzu habe ich einen CO2-Sensor mit einem Arduino verbunden. Außerdem habe ich ein Display für die Anzeige der Messdaten angeschlossen.

Zusätzlich habe ich noch einen Lüfter installiert um die Luft im Glaskasten zu bewegen.

Um im Versuch auch den CO₂-Ausstoß unter Berücksichtigung von Photosynthese messen zu können, habe ich im Deckel vier flache ringförmige LED-Leuchten angebracht. Es handelt sich um spezielle Pflanzenlampen mit einem Vollspektrum und verschiedenen Einstellmöglichkeiten für die Farbtemperatur. Die Lampen wurden auf der Unterseite des Deckels rund um den Sensor herum angebracht.

Damit ich die Messungen mit Photosynthese bei absoluter Dunkelheit vornehmen kann, habe ich im 3D-Drucker einen Verdunklungskasten konstruiert, der exakt den Versuchskasten aus Glas umschließt und total abdunkelt.

Da ich in meinem ersten Projektjahr noch ausschließlich von Hand gemessen habe, habe ich in Anlehnung an die automatische Messanlage im Freisinger Moos für das zweite Projektjahr mein Messsystem so umgestellt, dass ich den Messvorgang nur starten muss und die Messwerte automatisch in digitaler Form ausgegeben werden.

Dazu habe ich einen Startknopf in mein Messsystem integriert, mit dem ich die Messung starten kann. Ein Messvorgang umfasst 19 Messungen im Abstand von 10 Sekunden. Insgesamt dauert ein Messvorgang also 3 Minuten und ist damit gleich wie bei den Dunkelmessungen des Peatland Science Centers.

Durch die Automatisierung kann die Messung nun engmaschiger - alle 10 Sekunden statt alle 30 Sekunden - vorgenommen werden.

Die Messdaten werden automatisch über den Arduino an den Laptop ausgeben. Von dort werden die Daten dann übernommen und in Excel eingefügt.

Messungen

Messreihe mit Torfmoosen


In dieser Messreihe wird die Messung einmal im  abgedunkelten Glaskasten durchgeführt, also mit Verdunklungskasten und komplett ohne Licht und somit auch ohne Photosynthese.

Im zweiten Messvorgang wird dann das Licht angeschaltet, um den CO₂-Ausstoß unter Einfluss von Photosynthese zu messen. Zwischen den Messungen wird die Probe mit einem Ventilator ausgelüftet und ca. 5 Minuten gewartet, damit die Torfmoose sich wieder erholen können und die Messung unter gleichen Ausgangsbedingungen startet.

Messreihe unbewässerte / bewässerte Moorprobe


In dieser Messreihe werden im unbewässerten und im bewässerten Teil der Moorprobe CO₂-Messungen durchgeführt. Diese Messung ist ähnlich der Messreihe von 2024, allerdings werden die Messungen jetzt engmaschiger, alle 10 Sekunden statt nur alle 30 Sekunden, durchgeführt, was durch die Automatisierung der Messungen möglich geworden ist. Dadurch werden die Messergebnisse belastbarer. 

Messreihe Torfvolumen


Neben CO₂-Messungen vergleiche ich bei den Moorproben auch das Volumen des Torfkörpers, das sich bei der austrocknenden Probe sehr schnell sehr stark verringert.

Ergebnisse
CO2-Ausstoss in Mooren

2024-2026 ∙ Volumenmessung

Das Volumen in der austrocknenden Moorprobe hat sehr schnell und sehr stark abgenommen. 

Das Ergebnis meines Versuches zeigt anschaulich in beschleunigter Form, was mit den entwässerten Moorböden in der Landwirtschaft langfristig passiert, nämlich dass diese unbrauchbar werden.

2025-2026 ∙ CO₂-Ausstoß

In regelmäßigen Abständen (täglich) wurde in beiden Proben (austrocknend/bewässert) der CO₂-Ausstoß gemessen. In den Messungen sieht man, dass die bewässerte Moorprobe einen deutlich kleineren CO₂-Ausstoß hat, als die unbewässerte.

2026 ∙ CO₂-Ausstoß / CO₂-Aufnahme

Über einen Zeitraum von mehreren Wochen wurden insgesamt über 2300 Einzelmessdaten erfasst. In der Messtabelle vom 31.12.2025 kann man exemplarisch sehr gut sehen, dass im abgedunkelten Zustand ohne Beleuchtung ein viel höherer CO₂-Ausstoß gemessen wurde, als bei den Messungen mit Beleuchtung. Bei Dunkelheit findet keine Photosynthese statt, was dazu führt, dass auch kein CO₂ aufgenommen werden kann. Vergleicht man die Werte jedoch mit den Messungen, die mit Beleuchtung (gelbes Licht) vorgenommen wurden, kann man sehen, dass der CO₂-Ausstoß hier deutlich geringer ausfällt, da die Pflanzen direkt einen Teil des vom Moor ausgestoßenen CO2 wieder durch Photosynthese aufnehmen.

Das zeigt, die Torfmoose betreiben Photosynthese, nehmen dabei CO₂ auf und verringern somit den gemessenen Gesamtausstoß des Bodens.

Ergebnissdiskussion
CO2-Ausstoss in Mooren

Forschungsergebnis

Moore

müssen nass sein!

Das Moor kann sehr viel Wasser aufnehmen und speichern. Wenn es austrocknet, nimmt die Höhe deutlich ab und große Mengen von CO₂ emittieren, was schädlich für unser Klima ist. Von meinen Messergebnissen lassen sich direkte Rückschlüsse auf die Situation unserer Moore ziehen.

Austrocknende Moorböden

Es konnte in den Messungen nachgewiesen werden, dass austrocknende Moorböden am meisten CO₂ emittieren. Daraus kann man schließen, dass auch durch Landwirtschaft entwässerte Moorböden sehr viel mehr CO₂ ausstoßen, als nasse intakte Moorböden. Wie in meinem Versuch gezeigt wurde, nimmt das Volumen der Böden deutlich ab. So verhält es sich auch mit den landwirtschaftlich genutzten Böden, allerdings deutlich langsamer als in meinem Versuch – so dass nach einigen Jahrzehnten die Böden nicht mehr bewirtschaftet werden können.

Nasse Moorböden

Deutlich weniger CO₂ wird ausgestoßen, wenn der Moorboden nass ist, das haben meine Messungen in der bewässerten Moorprobe im Vergleich zur ausgetrockneten Moorprobe ergeben. Werden Moorböden nachhaltig genutzt, also Landwirtschaft auf nassen (nicht entwässerten oder wiedervernässten) Moorböden betrieben, können wir also davon ausgehen, dass deutlich weniger CO₂ ausgestoßen wird, als bei Landwirtschaft auf entwässerten Moorböden. Es werden also Lösungen für diese Art der Nutzung benötigt. Dies ist mit sogenannten Paludikulturen möglich. Der Begriff wurde vom Moorcentrum Greifswald entwickelt und geprägt. Sowohl in Greifswald als auch am Peatland Science Center wird intensiv zu Paludikulturen geforscht. 

Neben anderen Instituten forscht die bekannte Moorforscherin Franziska Tanneberger mit einem Team von Wissenschaftlern an neuen nachhaltigen Anbaumethoden für Schilf und Rohrkolben auf nassen Moorböden und deren Weiterverarbeitung zu Produkten. Außerdem wird geforscht, ob und wie Torfmoose als Torfersatz in Substraten für den Gartenbau angebaut werden können.

Versuche mit Torfmoosen

Am wenigsten CO₂-Ausstoß fand im Versuch mit den Torfmoosen statt, da durch Photosynthese direkt wieder CO₂ aufgenommen wurde. Hieraus kann man ableiten, dass bei nassen, intakten und torfbildenden Mooren am wenigsten CO₂-Ausstoß stattfindet, also einem Moor in seiner natürlichen Form.

Hier kann man vom Moor als „CO₂-Senke“ sprechen, das heißt, es gibt einen hohen Wasserstand (nasses Moor), einen natürlichen Bewuchs (z.B. Torfmoose), abgestorbene Pflanzen zersetzen sich nur langsam, es kommt zu Torfbildung und damit zur Speicherung von Kohlenstoff im Moor.


Öffentlichkeitsarbeit

Zeitungsartikel, Social Media, Vorträge


Wettbewerbe & Messen

20./21.02.2025

Jugend Forscht

Beim Jugend Forscht Regionalwettbewerb 2025 konnte ich mein Projekt zum ersten Mal einer großen Anzahl von Menschen in der Öffentlichkeit vorstellen. Sowohl ältere Menschen aber vor allem auch Schüler konnte ich dabei für das Thema CO₂ in Mooren begeistern. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Menschen immer noch viel zu wenig über die große Rolle, die die Moore im Klimaschutz spielen, wissen. 


10./11.04.2025

Jugend Forscht

Da ich gemerkt habe, dass ich durch mein Projekt sehr gut mit Menschen über das Thema Moorschutz ins Gespräch kommen kann, habe ich für den Landeswettbewerb Baden-Württemberg noch ein Poster mit Moorfakten entworfen, um den Besuchern direkt Anregungen zu geben, wie sie sich selbst zum Schutz der Moore einbringen können. Privatpersonen können zum Beispiel Umwelt- und Moorzentren wie das Schwarzwald-Baar-Neckar Umweltzentrum in Schwenningen besuchen und aktiv den Sperrenbau zur Wiedervernässung von Mooren unterstützen. Lehrer können mit ihren Schülern im Unterricht darüber sprechen, wie wichtig Moore für den Klimaschutz sind und können mit ihren Klassen an Workshops z.B. im Umweltzentrum teilnehmen. Diese Informationen habe ich im folgenden Plakat zusammengefasst, das ich mittlerweile auch schon bei mehreren Gelegenheiten auf Messen und bei Veranstaltungen verwenden und ausstellen konnte.


13.06.2025

BUW Jurytagung in Kiel

Im Juni 2025 durfte ich mein Projekt in Kiel bei der Jurytagung des BundesUmweltWettbewerbs vor der Jury vorstellen und habe wertvolle Tipps für die Weiterführung des Projekts und einen Förderpreis erhalten.


06.03.2026

Jugend Forscht

Im Rahmen des Jugend forscht Regionalwettbewerbs 2026 habe ich in Tuttlingen die Ergebnisse meines erweiterten Versuchsaufbaus vorgestellt und die Öffentlichkeit über Paludiprodukte informiert.


20.11.2025

Messeauftritt

Im Rahmen der Stuttgarter Herbstmesse dufte ich am Stand des Jugend forscht Landesverbandes mein Moorprojekt der Öffentlichkeit auf der Verbrauchermesse vorstellen und bin dabei mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen.


19.03.2026

Messeauftritt bodenseemesse

Auf der großen Internationalen Bodenseemesse IBO in Friedrichshafen durfte ich im März mit meinem Projekt den Jugend Forscht Landesverband vertreten und bin insbesondere mit vielen Schülern und Familien ins Gespräch gekommen. 

Hier konnte ich auch mit meinen neuen Flyern zum ersten Mal auf meine Webseite aufmerksam machen und habe mit vielen interessierten Leuten gesprochen. 

Es gab auch viele interessante Fragen zu den vorgestellten Mustern der Paludiprodukte, die mir das Moorcentrum Greifswald zur Verfügung gestellt hat. 


TV / Fernsehen

10.04.2025

Beitrag in den Regionalnachrichten

Beim Jugend Forscht Landeswettbwerb bekam ich die tolle Gelegenheit, mein Projekt in den Regionalnachrichten vorzustellen. 

Der Beitrag ist unter folgendem Link abrufbar: 


Zeitungsberichte printausgaben & Online

21.-31.03.2025

Pressemitteilung

Mit dem Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar habe ich im Frühjahr 2025 eine Pressemitteilung herausgegeben, um sowohl in Zeitungen und Printmedien als auch über die Webseiten der Medienhäuser auf die Wichtigkeit des Moorschutzes hinzuweisen.

Der Pressebericht kam sehr gut an und wurde in Online- und Printausgaben der folgenden Zeitungen veröffentlicht:

    • Schwäbische Zeitung (21.03.2025)
    • Südkurier (24.03.2025 & 29.03.2025)
    • Südkurier Wochenstart (31.03.2025)
    • Schwarzwälder Bote (28.03.2025)
    • Neckarquelle (29.03.2025)


Hier einige Beispiele:


31.03.2026

Südkurier Leitartikel überregional

Die Medienhäuser berichteten auch auf ihren Webseiten von meinem Projekt. Besonders gelungen war der Beitrag in der Rubrik „ Gute Nachrichten für den Wochenstart“ direkt auf der überregionalen Hauptseite es Südkurier am 31.03.2025.

Direkt auf der Hauptseite www.suedkurier.de wurde auf das Projekt hingewiesen und über eine Slideshow „Gute News zum Wochenstart – Geschichten die Hoffnung machen, kam man zum Bericht.


Vorträge & Social Media

18.10.2025

Moore - unsere heimlichen Klimahelden

Im Oktober 2025 habe ich gemeinsam mit meiner Mentorin Marie-Luise Dexl eine Vorlesung vor ca. 120 Kindern im Alter von 9-12 Jahren an der Tuttlinger Kinderuni mit dem Thema „Moore – unsere heimlichen Klimahelden“ gehalten.

Das war eine sehr spannende und tolle Erfahrung. Die Kinder waren sehr aufmerksam und haben am Ende viele spannende Fragen gestellt, an denen man merken konnte, dass wir sie wirklich für dieses Thema begeistern konnten.


06.12.2025

Instagram Post des Schülerforschungszentrum Südwürttemberg

Das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, das mich bei meinen Forschungsarbeiten unterstützt, veröffentlichte am 06.12.2025 einen Instagram Post zu meiner Vorlesung an der Kinderuni Tuttlingen.


22.04.2025

Vortrag im Peatland Science Center der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Im Frühjahr 2025 durfte ich mein Projekt in einem Vortrag im Peatland Science Center an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf dem Institutsleiter Professor Drösler und seinem Team von Wissenschaftlern vorstellen. Bei meinem Besuch an der Hochschule wurde auch ein Reel über mein Projekt produziert, der passend zum „Welttag der Feuchtgebiete“ ausgespielt wurde.


02.02.2026

Öffentlichkeitsarbeit mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Bei meinem Besuch an der Hochschule wurde ein Reel über mein Projekt produziert, der passend zum „Welttag der Feuchtgebiete“ ausgespielt wurde.

Moore sind extrem wichtig im Kampf gegen den Klimawandel – noch wichtiger, als die Wälder.

Nasse intakte Moore sind unsere heimlichen Klimahelden, nur leider wissen das viel zu wenige Menschen!

Ich möchte dazu beitragen, dass sich das ändert!

Ella Spanier
JuniorBotschafterin Moore

DANKE

  • meiner Mentorin Marie-Luise Dexl (CyberMentor, Peatland Science Centre der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf)
  • Frau Kaltenbach (Schülerforschungszentrum Tuttlingen)
  • Frau Dr. Franziska Tanneberger und dem Team des Greifswald Moor Centrum für die Bereitstellung der Paludiprodukte
  • Frau Angie-Diane Manton (Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar)
  • Herrn Professor Dr. Markus Röhl und seinem Team (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen)